1. ÖFWSCI

Farbwellensittich Standart

Farbwellensittichstandard
Allgemeine Farbbeschreibung
Die Körpergrundfarbe muss rein und in gleicher Intensität am gesamten
Körper vorhanden sein.
Die verschiedenen Farbbeschreibungen sind gleich mit dem SchauWS.
Zeichnungsbeschreibung
Die Zeichnung muss intensiv und klar abgegrenzt sein, entsprechend den
Musterbeschreibungen der jeweiligen Farbschläge.
Maske u. Kehltupfen
Maske klar Abgegrenzt, ohne Melaninflecken und nicht in die Körperfarbe
auslaufend. Kehltupfen (möglichst kreisrund) gleichmäßig der jeweiligen Farbe
entsprechend.
Größe zum Gesamtbild passend, ca. 2mm Durchmesser, bei Opalinen etwas mehr
erlaubt.
Form
Das wichtigste Merkmal der Farbwellensittiche sind die Mausaugen. Dies
bedeutet, dass beide Augen von vorne betrachtet zur Gänze sichtbar sein
müssen.
Der Köper muss gut proportioniert gebaut sein, trotz der geringen
Körpergröße.
Die Flügel sollen am Körper angelegt sein und ohne zu Kreuzen nicht über den
Bürzel hinausgehen.
Jeder Flügel muss sieben Schwungfedern aufweisen, welche voll ausgewachsen
sein müssen.
Der Kopf ist flach und der dünne Hals muss die gerade verlaufende Körperlinie
unterbrechen, es muss eine Vertiefung im Nacken zu sehen sein. (Einschnürung)
Die Augen müssen klar sein und dürfen nicht von Federn bedeckt sein.
Der Hahn kann leichte Vorsprünge beim Gefieder zeigen, dennoch muss
sich dieses im Gesicht integrieren.
Der getragene Schwanz muss geradlinig in der Achslast der Verlängerung
des Körpers getragen werden.
Größe
17 bis 18 cm gemessen von der Verlängerung der Augen zum Hinterkopf bis zur
Schwanzspitze.
Punkteabzug gibt es bei zu geringer Größe beziehungsweise bei Übergröße.
Gefieder
Seidig, kompakt, gut anliegend am Körper und komplett entwickelt.
Das Außengefieder muss die Daunenfedern perfekt überlagern.
Beine u. Füße
Die Beine, Füße und Krallen müssen komplett ohne Mängel und
Verformungen sein.
Kondition
Lebhaft und sauber, sowie in einem ausgezeichneten Gesundheitszustand
müssen sich die Vögel befinden.
Die Vögel dürfen sich im Ausstellungskäfig nicht furchtsam Verhalten, im
Gegenteil die Vögel müssen im Ausstellungskäfig eine gute Anpassungsfähigkeit
aufzeigen.
Die Sauberkeit des Käfigs wird in dieser Position bewertet.
Haube
und Rosette
Jede Zeichnungs- und Farbkombination laut Standard ist in der Haubenform
möglich.
Es werden drei Haubenarten und die Flügelrosette unterschieden.
Rundhaube:
Diese soll eine flache, runde Haube sein, die Federn sind vom
Zentrum des Kopfes bis etwa Oberkante der Augen strahlenförmig
angeordnet.
Halbrundhaube:
Diese soll wie eine Rundhaube, jedoch nur in der vorderen
Hälfte ausgebildet sein.
Spitzhaube:
Haubenbildung durch nach oben stehende Federn genau
oberhalb der Nase.
Flügelrosette:
(Hagoromo oder Helikopter)
Zusätzlich zur Rundhaube (eine andere Haubenform ist derzeit unerwünscht)
verfügt der Hagoromo über zwei blütenförmige Rosetten jeweils am Flügelansatz.
Diese Rosetten, bestehend aus mindestens 6 gleichmäßig rund von einem
zentralen Punkt ausgehenden Federn ergeben eine blütenartige Erscheinung.